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Dipl.-Ing. (FH) Lutz Herms

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Bautrocknung in Stendal

Bautrocknung und Dämmschichttrocknung in Stendal

Von ITB-BAU angewendete Verfahren zur Dämmschichttrocknung

Nach einem Wasserschaden in beheizten Räumen ist in den meisten Fällen eine Dämmschichttrocknung notwendig, da sich unter dem Betonestrich eine Fussbodendämmung befindet und diese durchfeuchtet wird. Weitere Anwendungsbereiche sind das Trocknen von Hohlräumen in Flachdächern nach einem Regenwassereintritt oder durchfeuchtete Hohlräume hinter Trockenbauwänden- und Decken. Bei der Dämmschichttrocknung kann im Überdruckverfahren oder Unterdruckverfahren gearbeitet werden. 

Beim Überdruckverfahren wird trockene erwärmte Luft in die Dämmschicht eingeblasen. Diese trockene Luft nimmt beim Durchströmen der Dämmschicht Feuchtigkeit auf und diese entweicht über die Randfuge bzw. über andere Entlastungsöffnungen in den Wohnraum. Nachgeschaltete Kondenstrockner (Bautrockner) entnehmen der Raumluft wiederum die Feuchtigkeit. 

Beim Unterdruckverfahren wird ein Vakuum in der Dämmschicht  erzeugt. Die Platzierung der Öffnung für die Vakuumturbine erfolgt mittig im Raum. Über die Randfugen des Wohnraums zieht trockene Raumluft in die Dämmschicht nach. Diese Raumluft wird vorher mit einem Entfeuchtungsgerät vorgetrocknet.

Vorteile der beiden Verfahren

Beim Unterdruckverfahren/ Vakuumtrocknung kann flüssiges Wasser über einen vorgeschalteten Wasserabscheider aus der Dämmschicht gesaugt werden. Dadurch wird die Trockenzeit enorm verkürzt. Des Weiteren können sogenannte Hepafilter und Feinfilter mit eingebaut werden. Der Hepafilter verhindert, dass sich Schimmelpilzsporen aus der Dämmschicht in der Raumluft ausbreiten. Der Feinfilter ist undurchlässig für Mineralwollefasern und andere Feinstteile.

Das Überdruckverfahren benötigt 20-30% weniger Energie für die gleiche Trockenleistung. Flüssiges Wasser in der Dämmschicht muss verdunsten, da es nicht abgesaugt werden kann. Das kann zur Folge haben, dass der Energievorteil eingebüßt wird. Bohrungen im Estrich sind nicht unbedingt notwendig, da auch über Randfugendüsen Raumluft eingeblasen werden kann. Die Anzahl der eingesetzten Geräte ist geringer, da Wasserabscheider und Filter nicht benötigt werden. 

Anwendung in der Praxis

Das Unterdruckverfahren wird von ITB-BAU vor allem in Wohnräumen eingesetzt, da es die Bewohner vor Pilzsporen und Feinstfasern schützt. 

Das Überdruckverfahren kommt bei Wasserschäden zum Einsatz, die lufttechnisch von Wohnräumen getrennt werden können. Ein weiterer Einsatzbereich liegt vor, wenn es nicht möglich ist Kernbohrungen in den Fussboden zu setzen (zu enge Rohrabstände bei Fussbodenheizungen oder zu starke Bewehrung im Estrich).

Wasserschadensbeseitigung in Stendal

1.Tag in Stendal: Aufbau der Geräte und Anfertigen eines Messprotokolls

 

20140129 73a

 

10.Tag in Stendal: Kontrollmessung

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 Der Trocknungsverlauf wird im Messprotokoll festgehalten.

 

18. Tag in Stendal: Kontrollmessung

 

25.Tag in Stendal: Abbau der Trocknungsgeräte 

Bei der Kontrollmessung wird keine Feuchtigkeit mehr festgestellt. Das Trocknungsende mit Messwerten wird in das Trocknungsprotokoll eingetragen. Danach werden die Geräte abgebaut.