DIAGNOSE, KONZEPT, SANIERUNG

Dipl.-Ing. (FH) Lutz Herms

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Sachkundiger für Holzschutz am Bau

CCF02042012 00006a

Sachkundiger für Schimmel in Innenräumen
TÜV

Begrifferklärung: Holz- und Bautenschutz

Aerosole sind Gemische (Dispersionen) aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen und Gasen.
Vorbeugende chemische Holzschutzmittel, die Chrom-, Kupfer- und Fluorverbindungen enthalten dürfen nicht im Spritzverfahren verarbeitet werden.
Die in diesen Holzschutzmitteln enthaltenen Chrom(VI)verbindungen können in
Form atembarer Stäube/Aerosole Krebs erzeugen!

Alkohole sind organische Verbindungen, die aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehen. Die funktionelle Gruppe der der Alkohole ist die Hydroxylgruppe. Ethylalkohol (Ethanol) ist ein bekannter Vertreter, der im Haushalt zu finden ist. Ethanol ist bedingt für eine partielle Schimmelbekämpfung geeignet. Achtung! Gefahrenhinweise beachten. Bei Schimmelbekämpfung werden andere Produkte empfohlen.

Allergie ist eine sehr starke Abwehrreaktion des Immunsystems gegenüber körperfremden, eigentlich unschädlichen Substanzen, den sogenannten Allergenen.
Ein Beispiel für Allergieauslöser in Wohnräumen sind hohe Konzentrationen von Schimmelpilzsporen.

Alphacypermethrin ist ein Pyrethroid.

Altlasten im Holzschutz sind z.B. mit DDT, PCP, Lindan behandelte Holzteile in Gebäuden.

Anwenderschutz umfasst Maßnahmen zum Schutz von Personen, die mit Gefahrstoffen in Berührung kommen. Siehe Gefahrstoffverordnung.

Applikation ist das Aufbringen von Materialien mit bestimmten Eigenschaften auf ein Grundmaterial. Das Aufbringen von Holzschutzmitteln auf Holzbauteile kann als Applikation bezeichnet werden.

Applikationsverfahren im nachträglichen Holzschutz sind das Schaumverfahren, das Spritzverfahren (Airlessverfahren), das Fluten und das Streichen.

Atemgifte sind Substanzen mit Hemmeffekt auf die Atmung. Bei Begasungen werden z.T. solche Atemgifte eingesetzt.

Ausbringungsverfahren siehe Applikationsverfahren.

Ausgebreiteter Hausporling (lat. Donkioporia expansa) auch Eichenporling genannt, 

Balkenblättling (lat. Gloeophyllum trabeum)

Bautenschutz umfasst alle Maßnahmen, die das Bauwerk vor schädlichen und gefährlichen Einwirkungen schützt. Diese Einwirkungen bedrohen den Bestand des Bauwerks oder führen zu Schäden, die die Nutzung des Bauwerks einschränken (z.B. Schimmelpilz in Wohnräumen).

Begasungen werden zur Bekämpfung von Schadorganismen eingesetzt.
Grundsätzlich sind im Holzschutz Verfahren mit reaktiven Gasen und inerten Gasen zu unterscheiden.
Anwendung finden die Begasungen vornehmlich bei Kunst-und Kulturgut. Die Ausführung von Begasungen obliegt Firmen mit einer entsprechenden Erlaubnis.
Reaktive Gase zeichnen sich durch ihre direkte, schädigende Wirkung auf die holzzerstörenden Insekten aus. Inerte Gase verdrängen die Umgebungsluft und wirken nicht direkt auf den Schadorganismus.

Benzalkoniumchlorid gehört chemisch zu den quaternären Ammoniumverbindungen.

Betriebsanweisungen dienen der Sicherheit der Arbeitnehmer entsprechend der Gefahrstoffverordnung.Blättlinge

Bläuepilze

Bockkäferarten

Bohrkäferarten

Borverbindungen im modernen Holzschutz sind z.B. Borsäure, Borax. Diese Wirkstoffe werden seit Jahrzehnten im vorbeugenden und bekämpfenden Holzschutz angewendet.

Brauner Kellerschwamm (lat. Coniophora puteana)
Auch brauner Warzenschwamm, Warzenhausschwamm, Gelber Hausschwamm oder Dickhäutiger Braunspor-Rindenpilz genannt, ist neben dem Echten Hausschwamm einer der bedeutendsten holzzerstörenden Gebäudepilze in Deutschland.

Braunfäule ist eine Holzzersetzungsart, die ausschließlich durch Pilze der Abteilung Basidiomycota verursacht wird. Im Holzsubstrat werden Zellulose und Hemizellulose abgebaut, während Lignin in leicht veränderter Form erhalten bleibt.

Bunter Nagekäfer

DDT Dichlordiphenyltrichlorethan ist chemisch ein aromatischer Chlorkohlenwasserstoff.

Dekontamination ist die Entfernung von gefährlichen Verunreinigungen. Im Holz-und Bautenschutz sind das meist Stoffe, die auf den menschlichen Organismus schädigende Wirkungen auslösen können. Diese Stoffe müssen meist sehr aufwendig entfernt werden.

DIN 68 800

Dünnschichtchromatographie ist eine analytische Methode zur

Dunkelfruchtkörper

Echter Hausschwamm (lat. serpula lacrymans) wird im Volksmund auch als Holzschwamm Mauerschwamm oder Schwamm bezeichnet. In Deutschland richten holzzerstörende Pilze in Gebäuden erhebliche Schäden an, wobei der Echte Hausschwamm bei Schadensausmaßund Häufigkeit an erster Stelle steht (Grosser 1985). Der Pilz kann Mauerwerk durchwachsen um sich auszubreiten bzw. nutzt das Mauerwerk als Rückzugsort. Seine

Hauptnahrungsquelle die Cellulose findet er hauptsächlich im Holz aber auch in Holzwerkstoff, Papier, Stoff, Baumwolle. Er verursacht eine Braunfäule. „Der Hausschwamm benötigt zu seiner Entstehung und Ausbreitung eine niedrigere Holzfeuchte als andere Gebäudepilze " (vgl. WTA 2006, S. 4). „Kiefernsplintholz wird schon bei Holzfeuchten von 21,2 u% bewachsen. Ist das Holz feuchter als 26,2 u% wird es innerhalb von 8 Wochen nachweisbar abgebaut." (vgl. Huckfeldt 2006, S.152) Er ist somit der gefährlichste Gebäudepilz.

Eichenwirling (lat. Daeladea querzina) bewirkt eine Braunfäule im Eichenholz von Außenbauteilen. In den meisten Fällen haben diese Bauteile Erdkontakt. Der Abbau erfolgt sowohl im Splint als auch im Kernholz.

Fältlingshäute bewirken eine Braunfäule. „Die Mycelien und Stränge durchwachsen auch Mauerwerk. Der Holzabbau setzt bei Holzfeuchten über ca. 37 u% ein" (vgl. Huckfeldt 2006, S.237)
Fluorverbindungen:

Formaldehyd

Fungizide

Gaschromatographie

Gefahrgutverordnung

Gefahrstoffe

Gefahrstoffverordnung

Gekämmter Nagekäfer

Gelber Porenschwamm (lat. Antrodia xantha)Gewöhnlicher Nagekäfer

Gifte

Giftinformationszentren

Grenzwerte

Halsgrubenbock

Hausbock (Hylotrupes bajulus)

Hausstaub

Heißluftbehandlung

Holzschutz

Unter Holzschutz sind alle Maßnahmen zu verstehen, die zum Schutze des Holzes vor der Zerstörung durch Lebewesen führen, also dem biogenen Abbau des Holzes entgegenwirken. (vgl. Sutter 2002, S.104)

Holzschutzmittel

Holzschädlinge

Holzwespen

Holzwürmer

Holzzerstörende Insekten

Hylotox

Imprägnierung

InsektizideKennzeichnung von Gefahrstoffen

Laugen

Krebserzeugend

Lindan

Lösungsmittel

Luftkontamination

Lufttechnische Maßnahmen

Luftfeuchtigkeit

Lüftung

Marmorierter Kellerschwamm (lat. Coniophora marmorata)

Mazeration-Korrosion des Holzes

Moderfäulepilze

Mulmbock

Muschel-Krempling

Ölige Holzschutzmittel

Orale Aufnahme

Organische Lösungsmittel

OrganochlorverbindungenPCP Pentachlorphenol

Permethrin

PSA Persönliche Schutzausrüstung

Pheromone

Pheromonfallen

pH-Wert

Pilze

Pyrethroide

Pyrethroidvergiftungen

Rothalsbock

Quarternäre Ammonuíumverbindungen

Raumluft

Raumluftkonzentration

Sachkundige Person

Säuren

Schädlinge

Schädlingsbekämpfung

SchädlingsbekämpfungsmittelSchadstoffe

Schuppiger Sägeblättling

Schwammbekämpfung

Sexualhormone der Insekten

Sicherheitsdatenblätter

Sicherheitsmaßnahmen bei Schädlingsbekämpfungen

Silikatfarben

Silikone

Silikonharze

Splintholzkäferarten

Spritztagebücher

Staub

Staubgrenzwert für Pyrethroide

Sternsetenpilze

Streichverfahren

Tannenblättling (lat. Gloeophyllum abietinum)

Tauchverfahren

Technische Regeln für GefahrstoffeTermiten
Trockener Kellerschwamm (lat. Coniophora arida)
Trotzkopf

Toluol

Toxizität

Trameten

Trockener Kellerschwamm

TÜV

Umgang Gefahrstoffe

Umwelt

Umweltbelastung

Umweltgefährlich

Umweltgifte

Umweltschutz

Umweltzeichen „Blauer Engel"

Verwitterung

VOC

Vorbereitung der Schädlingsbekämpfung

WasserstoffperoxidWässrige Holzschutzmittel
Weißer Breitsporiger Porenschwamm (lat. Antrodia vaillantii)

Weißer Schmalsporiger Porenschwamm (lat. Antrodia sinuosa)

Weißfäule

Wetterschutzfarben

Wilder Hausschwamm (lat. Serpula himantioides)

Der Wilde Hausschwamm kommt vor allem in der freien Natur vor. Er wächst an der Unterseite von liegenden Baumstämmen, Ästen, Wurzelstümpfen und anderem Holz das Kontakt mit dem Boden hat. Sehr selten kommt der Wilde Hausschwamm im Gebäude vor. Der Wilde Hausschwamm wächst bevorzugt auf Nadelholz.
Unterscheidungsmerkmale zwischen Echten Hausschwamm und Wilden Hausschwamm:
Die Stränge und Mycelien des Wilden Hausschwammes sind denen des Echten Hausschwammes ähnlich und leicht zu verwechseln.
Sind Stränge dicker als 2mm, liegt Echter Hausschwamm vor. Weitere morphologische Unterschiede ergeben sich aus der mikroskopischen Untersuchung (vgl. Huckfeldt 2006, S.167).

Zaunblättling (lat. Gloeophyllum sepiarium)